Schulte - Pehl - Sitzkarek 0 23 83 - 911 73 33 | Drensteinfurt - Rinkerode - Albersloh 0 25 08 - 99 99 436

Ihre Entlastung
ist uns eine Herzensangelegenheit.

Wir tun alles, um Sie zu entlasten.
Und das mit größter Sorgfalt.

In der schweren Zeit des Abschieds von einem geliebten Menschen möchten wir Sie so weit wie möglich entlasten. Mit viel Feingefühl nehmen wir uns der Dinge an, die nun geregelt werden müssen.

Im Trauerfall: Was ist sofort zu tun?

  • Rufen Sie Ihren Hausarzt oder einen Notarzt, der die Todesbescheinigung ausstellt.
  • Verständigen Sie einen Bestatter Ihres Vertrauens, der die folgenden Schritte mit Ihnen bespricht. Wir sind unter der Nummer 0171-341 05 68 immer für Sie da.

Wichtige Dokumente

  • Personalausweis
  • Todesbescheinigung vom Arzt bzw. Leichenschauschein
  • bei Ledigen: Geburtsurkunde
  • bei Verheirateten: Auszug aus dem Familienbuch oder Heiratsurkunde bzw. Lebenspartnerschaftsurkunde
  • bei Verwitweten: Auszug aus dem Familienbuch mit Sterbeeintrag oder Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehepartners
  • bei Geschiedenen: Auszug aus dem Familienbuch oder rechtskräftiges Scheidungsurteil und Heiratsurkunde
  • Krankenversicherungskarte
  • ggf. weitere Versicherungsunterlagen und Bestattungsvorsorgevertrag

Eine ausführliche persönliche Beratung

Im Erstgespräch nach einem Trauerfall geht zunächst einmal darum, in aller Ruhe zu ermitteln, worauf es Ihnen beim Abschied vom Verstorbenen ankommt.

Menschlich, zugewandt und mit viel Verständnis für Ihre besondere Situation im Trauerfall versuchen wir aus den vielen Möglichkeiten die richtigen zu empfehlen. Dabei spielen nicht nur Ihre Wünsche eine Rolle, sondern auch die Persönlichkeit des Toten. Erst danach legen wir gemeinsam mit Ihnen alle Bestattungsdetails fest und reden auch offen und fair über die Kosten.

Keine Bestattung ist wie die andere und manche Fremdkosten wie zum Beispiel für das Trauercafé oder den Blumenschmuck können wir immer nur schätzen. Daher lässt sich der Gesamtpreis für eine Bestattung nicht exakt vorhersagen. Sie können jedoch darauf vertrauen, dass wir nach Besprechung Ihrer Vorstellungen und Ihres Budgets immer eine seriöse Kostenaufstellung für unsere Leistungen machen.

Wenn Sie dennoch eine grobe Schätzung der Kosten wünschen, finden Sie hier einen Preiskalkulator (Sie benötigen einen Flash-Player) und hier einige Friedhofsgebührensatzungen.

Würdige Überführung und hygienische Versorgung

Auch eine angemessen feierliche Überführung verstorbener Menschen und ihre bestmögliche, behutsame Versorgung ist uns ein wichtiges Anliegen.

Durch unsere vielen Standorte sind wir in einem sehr großen Umkreis für Trauernde im Einsatz. Als Ausdruck unserer Wertschätzung und Ehrerbietung führen wir die letzten Wege der Verstorbenen ins Bestattungshaus, zum Friedhof oder ins Krematorium mit aufgesetzten speziellen Standarten an unseren Bestattungswagen. Dieses ehrenvolle Geleit ist auch bei der Bestattung von Präsidenten, Kanzlern und Generälen üblich. Wir überführen Verstorbene übrigens auch aus dem gesamten In- und Ausland und übernehmen dabei selbstverständlich alle Formalitäten.

Bei der hygienischen Versorgung für die Aufbahrung legen wir ebenfalls Wert auf den vorsichtigen, respektvollen Umgang mit dem verstorbenen Menschen. Nach dem Entkleiden erfolgt das sorgfältige Waschen und Desinfizieren des Körpers und der Körperöffnungen, das Shampoonieren und Auffönen der Haare, das Einkleiden (möglichst in eigener Kleidung), auf besonderen Wunsch das Schminken und schließlich das Einbetten im Sarg.

Bei Bedarf werden natürlich auch Wunden versorgt, Kanülen und Verbände entfernt, Zahnprothesen eingesetzt und Ähnliches. Das Ziel aller Maßnahmen ist es, den Angehörigen einen schönen letzten Anblick des Verstorbenen zu ermöglichen, damit sie sich gerne daran erinnern.

Hervorragende thanatologische Dienste

Das bewusste Loslassen des Verstorbenen hilft sehr bei der Trauerarbeit. Deshalb bieten wir durch Thanatologie und Modern Embalming nahezu immer die Möglichkeit der Abschiednahme am offenen Sarg.

Bei der restaurativen Behandlung von Unfallopfern oder von schwerer Krankheit gezeichneten Verstorbenen verleihen wir diesen wieder ein natürliches Erscheinungsbild. Das Modern Embalming, auch bekannt als praktische Thanatologie, erlaubt die offene Aufbahrung, also die befristete Erhaltung selbst unter extremen Bedingungen, ohne Kühlung und ohne Trennscheibe.

Auch für die Überführung ins oder aus dem Ausland leisten thanatologische Maßnahmen sehr hilfreiche Dienste. Als hervorragend ausgebildeter Thanatologe verfügt Martin Schulte dabei nicht nur über das nötige medizinische und rechtliche Fachwissen, sondern auch über jahrelange Erfahrung. Unsere Kunden sagen uns immer wieder, wie sehr es ihnen geholfen hat, dass sie das gewohnte Bild ihres Angehörigen in Erinnerung behalten durften.

Zuverlässige Übernahme aller Formalitäten

Wir möchten Sie im Trauerfall so weit wie möglich entlasten. Daher nehmen wir Ihnen auch gerne alle anfallenden bürokratischen Aufgaben ab.

Zu diesen Formalitäten zählen zum Beispiel die Beurkundung beim Standesamt, die Terminabsprache mit Pastor und Friedhofsamt, verschiedene An- und Abmeldungen bei Ämtern, Versicherungen oder Dienstleistern sowie die Beantragung von Renten oder Vorschusszahlungen.

Bitte machen Sie sich keine Gedanken wegen der dafür erforderlichen Unterlagen. Wir gehen das alles in Ruhe mit Ihnen durch und helfen Ihnen, fehlende Dokumente zu besorgen.

Die perfekte Organisation der Trauerfeier

Wenn wir gemeinsam mit Ihnen die Abschiedszeremonie für einen Verstorbenen planen, lassen wir zunächst den Ideen freien Lauf und organisieren dann zuverlässig jedes Detail.

Unsere Betreuung umfasst die gesamte Planung, Vorbereitung und Durchführung einer ganz persönlichen Trauerfeier. Dabei kümmern wir uns selbstverständlich um alle Einzelheiten:

  • Sämtliche Terminabsprachen mit Pfarrer, Friedhofsamt etc.
  • Ansprechende Blumendekoration, Kränze und Gebinde
  • Die passende Dekoration der Trauerhalle
  • Die musikalische Gestaltung der Trauerfeier
  • Die Trauerrede
  • Die Begleitung auf dem Friedhof
  • Die Gaststätte für das Trauercafé
  • Die Grabdekoration und Steinmetzarbeiten

Bei all unserem Tun berücksichtigen wir gerne nach Wunsch moderne und traditionelle Riten, gestalten die Zeremonie weltlich oder kirchlich und haben immer die Einzigartigkeit des Verstorbenen im Blick.

Besonderen Wert legen wir auch auf die Ansprache bei der Trauerfeier. Wenn kein Vertreter der Kirche als Redner gewünscht wird, kann auch Martin Schulte mit den richtigen Worten den Verstorbenen ehren. Er hat eigens dafür zwei Ausbildungen zum Trauerredner absolviert und wird durch seine jahrelange Erfahrung als versierter und vielseitiger Sprecher geschätzt.

Individuell gestalteter Trauerdruck

Wir bieten Ihnen professionellen Trauerdruck bei uns im Haus – mit einer großen Auswahl an Gestaltungsvorlagen und vielen Variationsmöglichkeiten für ein ansprechendes Ergebnis.

Bei der Erstellung von Trauerbriefen, Zeitungsanzeigen, Gedenkzetteln und Dankkarten können Sie sich ganz auf unsere Erfahrung verlassen. Mit unserer perfekten Ausstattung entwerfen und drucken wir individuelle Traueranzeigen nach Ihren Vorstellungen. Dabei können Sie aus zahlreichen Gestaltungs-, Bild- und Textmustern wählen und natürlich auch gerne eigene Fotos oder Zitate einbringen.

Wenn alles mit Ihnen abgestimmt ist, leiten wir Anzeigen an die Zeitung weiter, drucken Karten und Briefe im eigenen Haus und sorgen für den rechtzeitigen Postversand. Auch beim Trauerdruck können Sie sich voll und ganz auf unser Einfühlungsvermögen verlassen: Wir unterstützen Sie immer in dem Maß, wie Sie es wünschen.

Entdecken Sie unser Kundenportal.
Und nutzen Sie zusätzliche Online-Services.

Wenn Sie unser Kundenportal nutzen möchten, wenden Sie sich einfach an uns. Sie erhalten von uns eine E-Mail mit einem Link, Ihrem Benutzernamen und Ihrem Kennwort. Damit gelangen Sie in Ihren eigenen geschützten Online-Bereich des Kundenportals und können die Musik für die Trauerfeier individuell zusammenstellen und die Trauerdruckadressen eingeben. Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an!

Trauerfeiermusik auswählen & individuell zusammenstellen

Die Auswahl an Liedern, die bei einer Bestattung gespielt wird, hängt sehr vom persönlichen Empfinden ab. Musik kann trösten, wenn Worte schwerfallen. Musik nimmt Sie mit auf eine Reise in die Erinnerung.

  • Wählen Sie aus der Online-Bibliothek unseres Serviceportals (ca. 500 Titel) in Ruhe zu Hause die Musik für Ihre Trauerfeier aus. Sie können sich alle Titel auch vorher anhören.
  • Ihr Lieblingsstück ist nicht dabei? Sie können auch eigene Musik hochladen
  • Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt während der Trauerfeier die Musik gespielt werden soll
  • Suchen Sie die passende Musik zusammen mit Geschwistern und Freunden aus, auch wenn diese nicht vor Ort sind

Trauerdruckadressen schnell & einfach eingeben

Mit unserer Online-Eingabe von Adressen erleichtern wir Ihnen das Adressieren Ihrer Trauerpost und geben Ihnen mehr Zeit und Raum für das Wesentliche: Ihren Abschied.

  • Mehrere Personen können gleichzeitig (auch von verschiedenen Orten aus) an derselben Liste arbeiten und Adressen eingeben
  • Adressen werden automatisch postalisch kontrolliert und ggf. ergänzt oder verbessert
  • Doppelte Adressen werden markiert
  • Keine erneute Adresseingabe für die Danksagung notwendig – die bestehenden Adressen können ergänzt und wiederverwendet werden
  • Umschläge werden von uns individuell gestaltet und bedruckt mit Schrift, Farbe und weiteren Elementen Ihrer Wahl

 

Wir regeln alle Formalitäten.
Und Sie behalten jederzeit den vollen Überblick.

Damit Sie sich Zeit für den Abschied nehmen können, entlasten wir Sie bei vielen Formalitäten. Trotzdem sollten Sie jederzeit in der Lage sein, sich selbst ein Bild zu machen oder auf Wunsch auch selbst Abmeldungen durchzuführen. Über den Login auf dieser Seite ermöglichen wir Ihnen das.

Unser Formalitätenportal

Zu den Formalitäten, bei denen wir Sie entlasten können, gehören traditionell Abmeldungen bei Versicherungen, Rentenkassen usw. Auf Wunsch können wir aber noch mehr für Sie tun:

Die Regelung des digitalen Nachlasses beinhaltet die Deaktivierung von Social-Media-Profilen, die zuverlässige und diskrete Kündigung von Konten bei Internet-Versandhäusern und Online-Diensten und sogar das Auffinden und Sichern von Online-Guthaben. Dabei können Sie über unser Formalitätenportal jederzeit den aktuellen Status einsehen und auch selbst Recherchen und Abmeldungen in die Wege leiten.

 

Mehr Sicherheit und Übersicht

  • Abmeldungen und digitaler Nachlass im Überblick.
  • Neue Abmeldungen und Recherchen veranlassen.
  • Ergebnisberichte zum Download.

Martin Schulte GmbH
Bönen - Hamm - Unna

Martin Schulte
Drensteinfurt - Rinkerode - Albersloh

Sie möchten das Formalitätenportal nutzen? Dann sprechen Sie uns einfach an – wir senden Ihnen Ihre persönlichen Zugangsdaten zu.

Ein persönlicher Abschied hilft beim Loslassen.
Und erfordert Mut und neue Ideen.

Wir erfahren immer wieder, wie wichtig zwei Dinge für das Akzeptieren des Todes und die Trauerarbeit sind: Dass man sich ganz bewusst vom Verstorbenen verabschiedet und nach Möglichkeit die gesamte Trauerzeremonie so einzigartig wie möglich gestaltet.

Bewusste Abschiednahme und individuelle Trauerfeier

Wir empfehlen Ihnen eine offene Aufbahrung in der privaten Atmosphäre eines Abschiedsraumes oder auch bei Ihnen zu Hause, um ganz in Ruhe letzte gemeinsame Momente der Stille zu verbringen. Selbstverständlich ist dies ebenso am geschlossenen Sarg oder an der Urne möglich.

Gerne können Sie uns gerne beim Waschen, Frisieren, Schminken und Einkleiden des Verstorbenen helfen. Auch die Trauerfeier und die Beisetzung stehen Ihnen für die Mitgestaltung offen – sei es durch Ideen für passende Dekoration, Musik etc. oder auch durch das Bemalen des Sarges oder das Vorlesen eines Abschiedsbriefes.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam eine sehr persönliche, feierliche Bestattungszeremonie durchzuführen, die dem Charakter des Verstorbenen entspricht und so für die gesamte Trauergemeinschaft zu einer schönen und vielleicht sogar tröstlichen Erinnerung wird. Dabei beziehen wir übrigens bewusst und gerne Kinder mit ein, denn sie sind viel stärker, als wir glauben, und dazu meist ein Vorbild für den natürlichen, unbefangenen Umgang mit dem Sterben.

Sehr schöne persönliche Andenken

Es ist für Trauernde ein schöner Brauch, sich ein ganz besonderes Erinnerungsstück eines Verstorbenen zu bewahren. Dafür gibt es bei uns verschiedene Möglichkeiten.

Die beliebteste Variante ist ein Schmuckstück mit einem Fingerprint des Verstorbenen, denn damit kann man die Erinnerung immer bei sich tragen. Bei verstorbenen Kindern wird oft ein Footprint verwendet. Für die Schmuckstücke bietet sich eine große Auswahl an Materialien und Designs.

Deutlich aufwändiger und teurer ist die Herstellung eines Aschediamanten, der ebenfalls zu einem Schmuckstück weiterverarbeitet wird. Bei einer Bestattung im Sarg ist die Anfertigung eines Diamanten aus Haaren möglich.

Neben Haar- oder Aschediamanten bieten wir außerdem Totenmasken an: Die Abformung eines Verstorbenen unmittelbar nach seinem Tod hat kulturgeschichtlich eine sehr lange Tradition, wird aber heute nur noch selten gewünscht. Nicht zuletzt sind auch Foto- oder Videoaufnahmen der Trauerfeier für viele eine wichtige Erinnerung.

Hilfreiche Trauerbegleitung auch nach der Bestattung

Nach dem Abschied vom Verstorbenen lassen wir Sie mit Ihrer Trauer nicht allein und versuchen Ihnen auf vielfältige Weise den Weg zurück ins Leben zu erleichtern.

Gerade nach einer Bestattung kommt es auf eine gute Trauerbegleitung an, denn erst dann beginnt oft die eigentliche bewusste Verarbeitung des Verlustes. Wir helfen Ihnen dabei gerne durch Einzelgespräche oder den Austausch mit anderen im Trauergesprächskreis. Hier finden Sie unter Gleichgesinnten immer Verständnis, Zeit und ein offenes Ohr für Ihre Fragen. Gerne organisieren wir übrigens auch Fahrgemeinschaften für diese Veranstaltungen. Alle Termine und Adressen finden Sie unter Aktuelles.

Für alle, die durch den Trauergesprächskreis wieder Kraft geschöpft haben und sich gemeinsam neuen Interessen widmen möchten, gibt es unseren Lebenskreis „Lust am Leben“. Neben einem wöchentlichen Treffen werden auch Tagesausflüge und Wochenfahrten organisiert. Ergänzend dazu bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz in Bönen einen Meditativen Tanzkreis an. Durch einfache Bewegungen zu klassischer, moderner oder traditioneller Musik aus verschiedenen Ländern können Sie zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen. Dieser Kurs steht allen Interessierten offen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Termine nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage.

Selbstverständlich sind alle diese Angebote für Sie kostenlos – genau wie die Möglichkeit, in unserem Online-Gedenkportal Ihre Trauer mit anderen zu teilen und den Verstorbenen gemeinsam zu ehren. Gerne beraten wir Sie dazu ausführlich.

Es gibt viele Arten des letzten Geleits.
Und nicht nur den Friedhof als Erinnerungsort.

Die Wahl der letzten Ruhestätte ist oft schwieriger als gedacht. Neben den Kosten spielen natürlich auch die Persönlichkeit des Verstorbenen, die Möglichkeiten der Grabpflege oder die Bedeutung eines festen Erinnerungsortes eine Rolle. Grundsätzlich unterscheidet man die Erdbestattung und die Feuerbestattung.

Erdbestattung und Feuerbestattung

Bei der Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Sarg auf dem Friedhof beigesetzt. Eine Trauerfeier kann dabei in der Kirche, in der Trauerhalle oder direkt am Grab stattfinden, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Die Feuerbestattung bezeichnet die Verbrennung des Verstorbenen in einem Sarg im Krematorium und die anschließende Beisetzung der Asche in einer Urne. Hier erfolgt häufig die Trauerfeier am Sarg und auf Wunsch am darauffolgenden Tag die Beisetzung der Urne im Familien- und Freundeskreis. Natürlich sind aber auch eine Trauerfeier an der Urne und andere Varianten möglich. Neben dem Friedhof kommen bei der Feuerbestattung auch andere letzte Ruhestätten in Betracht.

Verschiedene Grabarten

Neben der klassischen Beisetzung von Sarg oder Urne in einem Wahl- oder Reihengrab gibt es heute auch die Möglichkeit der anonymen Bestattung sowie moderne Urnenstelen.

Wahlgräber mit einer oder mehreren Grabstellen bezeichnet man auch als Gruft bzw. Familiengruft. Sie können in der Regel selbst ausgesucht und nach der Ruhezeit (je nach Friedhof zwischen 25 und 40 Jahren) verlängert werden. Reihengräber dagegen sind Einzelgrabstellen, die immer der Reihe nach belegt werden und deren Nutzung nicht verlängerbar ist. Nachdem die Ruhezeit für das letzte Grab auf dem Feld abgelaufen ist, wird es eingeebnet und wiederbelegt.

Bei einer Feuerbestattung wird statt eines klassischen Grabes häufig eine Urnenstele gewählt. Dieses säulenförmiges Gebilde aus Naturstein oder Beton ist freistehend oder neben anderen Stelen im Boden verankert und kann eine oder mehrere Urnen aufnehmen. Die Urnenkammer wird nach der Beisetzung mit einer Abdeckplatte verschlossen, die meist den Namen des Verstorbenen trägt. Diese platzsparende und optisch ansprechende Bestattungsform hat den Vorteil, dass die Friedhofsverwaltung die Pflege der Anlage übernimmt. Es gibt in der Regel aber nur eine zentrale Ablagestelle für Blumen.

Bei einer anonymen Bestattung hat die Grabstätte keine persönliche Kennung. Sie ist bei Erd- und Feuerbestattungen möglich. Ihre Handhabe ist abhängig von den jeweiligen Friedhofsbestimmungen. Sehr oft können Angehörige nicht an der Beisetzung teilnehmen und erfahren auch nicht den genauen Ort und Zeitpunkt. Falls es möglich ist, bei der Beisetzung anwesend zu sein, wird darum gebeten, keine Blumen mitzubringen. Für Blumen und Kränze gibt es eventuell einen zentralen Ort, an dem sie abgelegt werden dürfen.

Zu den unterschiedlichen Möglichkeiten und Kosten für die letzten Ruhestätten beraten wir Sie gerne. Für einen ersten Überblick sehen Sie hier die Friedhofsgebührensatzungen. Die Adressen von Friedhöfen, Krematorien, Gärtnereien und Steinmetzen haben wir ebenfalls für Sie zusammengestellt.

Alternative Ruhestätten

Neben dem Friedhof sind in der modernen Bestattungskultur viele neue Orte als letzte Ruhestätte möglich, die allerdings alle eine Kremation voraussetzen: das Meer, Wiesen, Bäume oder sogar das Weltall.

Bei der Seebestattung wird eine wasserlösliche Seeurne mit der Asche des Verstorbenen auf der Nord- oder Ostsee oder Übersee außerhalb der Drei-Meilen-Zone ins Meer gelassen. Immer ist sie begleitet von einer feierlichen Zeremonie nach seemännischem Brauch. Sie kann als stille Beisetzung oder in Anwesenheit der Angehörigen erfolgen. Diese erhalten eine Kopie der Seekarte mit exakter Positions- und Zeitangabe der Bestattung sowie einen Auszug aus dem Logbuch.

Die Baumbestattung meint die Beisetzung der Urne im Wurzelbereich eines Baumes in einem dafür vorgesehenen Friedwald. In unserer Umgebung stehen dazu mehrere Wälder in Hagen, Lünen, Coesfeld und Warendorf zur Verfügung. In den Schweizer Alpen ist das Verstreuen der Asche auf einer dafür bestimmten Wiese möglich. Durch den Friedhofszwang ist bei uns das Verstreuen der Asche nur auf wenigen deutschen Friedhöfen erlaubt.

Zu den exklusiveren Bestattungsarten zählt die Luftbestattung, bei der die Verstreuung der Asche würdevoll bei einer Fahrt im Heißluftballon vorgenommen wird. Die in der Schweiz erlaubte Himmelsbestattung bezeichnet den Transport der Aschekapsel mit einem Wetterballon in bis zu 35.000 Meter Höhe, wo der Ballon schließlich zerplatzt und die Asche in alle Winde verweht. Bei der Weltraumbestattung dagegen wird nur ein kleiner Teil der Asche als symbolischer Akt mit einer Weltraumrakete in die Umlaufbahn gebracht. Die übrige Asche muss konventionell bestattet werden.

Für einige Menschen mag es auch reizvoll sein, die letzte Ruhe an ihrem bevorzugten Urlaubsort zu finden – zum Beispiel am Mittelmeer. Mit unserem Partner ad mediterraneum ermöglichen wir Ihnen hier verschiedene Formen der Naturbestattung.

Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten ist es sehr sinnvoll, sich rechtzeitig auch über die eigene Bestattung Gedanken zu machen. Hier finden Sie wichtige Informationen zum Thema Bestattungsvorsorge.

Trauerrituale in anderen Kulturen

Die respektvolle Verabschiedung von Verstorbenen nimmt in der ganzen Welt und quer durch alle Religionen einen hohen Stellenwert ein. Hier stellen wir Ihnen verschiedene Rituale vor.

Bestattung im Christentum

Die Begleitung von Sterbenden und Trauernden, die Sorge um die Toten und die Gestaltung der Beerdigungsliturgie von der Begräbnismesse bis zum letzten Geleit waren und sind für die Kirche immer ein deutliches Zeichen gelebten und bezeugten Glaubens.  

Bei den Katholiken gibt es in manchen Regionen am Tag vor der Bestattung ein Totengebet in der Kirche, das meist von der Nachbarschaft organisiert oder in Verbindung mit einer Messe abgehalten wird. Am Beerdigungstag geht der Beisetzung eine katholische Messe oder ein evangelischer Gottesdienst voraus. Im Trauerzug wird der Sarg dann von der Kirche zum Friedhof begleitet und zum Grab getragen. Das Glockenläuten und die Worte am Grab sollen die Himmelfahrt der Seele begleiten und der Trauerbewältigung dienen.

Bestattung im Islam

Im Islam ist die Bestattung mit zahlreichen Einzelvorschriften verbunden, deren Unterlassung als Sünde gilt. Nach dem Beerdigungsgebet und der rituellen Waschung soll der Leichnam in Leintücher gewickelt möglichst noch am Todestag auf einem muslimischen Gräberfeld beerdigt werden.  

Zum Leichenzug gehören traditionell nur Männer. Das Tragen der Bahre ist eine Ehre, nach der Überlieferung bewirkt es Sündenvergebung. Der Tote wird bei der Grablegung auf die rechte Seite gelegt und sein Kopf in Richtung Mekka ausgerichtet. Die Anwesenden füllen die Erde in das offene Grab, bitten dabei um seine Vergebung und rezitieren Korantexte.

Für gläubige Muslime ist eine Verbrennung ist nicht statthaft, ebenso wie jeglicher Grabschmuck. Außerdem darf die Totenruhe nicht mehr gestört werden. Bei den Beileidsbezeugungen halten sich Männer und Frauen an getrennten Orten auf. Frauen werden von Nachbarinnen und Verwandten versorgt, Männer lesen Korantexte und gedenken des Toten. Almosen werden verteilt. Nach etwa 40 Tagen gibt es ein Totenmahl für Freunde und Verwandte, an dem manchmal auch das ganze Dorf teilnimmt. In Deutschland kollidieren einige islamische Bestattungsbräuche wie zum Beispiel die Bestattung gleich am Sterbetag mit den rechtlichen Bestattungsregelungen. Der bei uns herrschende Sargzwang dagegen wird im Koran nicht behandelt. Dies rührt aus den traditionellen Gegebenheiten, da früher Holz in den östlichen Ländern meist Mangelware war.

Bestattung im Buddhismus

Für Buddhisten ist der Köper lediglich eine Hülle für den Geist, der jedoch mit gebührendem Respekt behandelt werden soll. Einheitliche Regelungen zur Abschiednahme bestehen nicht, da es sehr viele unterschiedliche Strömungen dieser Religion gibt.

Einige bestatten Verstorbene in Fötusstellung, um für ihre Wiedergeburt die besten Voraussetzungen zu schaffen. Manche Abschiednahmen werden als fröhliche Feier mit Musik, Feuerwerk und einem Festessen begangen, während andere Feierlichkeiten eher von der Trauer um den Verstorbenen geprägt sind.

Die buddhistische Glaubensrichtung lässt sowohl eine Erd- als auch eine Feuerbestattung zu. Während man in Großstädten die Verstorbenen in Hightech-Krematorien verbrennt, wird für Verstorbene in den ländlichen Gebieten auch heute noch eine Grube ausgehoben und eine Art Scheiterhaufen errichtet. Nach der Kremation werden die Knochenreste mit Hilfe zweier verschiedener Stäbchen aus Bambus bzw. Holz in eine Urne gesammelt und auf dem Friedhof unter einem Grabstein oder in der Knochenhalle eines Tempels beigesetzt, manchmal aber auch in Flüssen. Bei der Erdbestattung ist noch immer der traditionelle, kübelartige Sitzsarg gebräuchlich, in dem der Verstorbene in Hockstellung, mit dem „Paradiesseil" umwickelt, beigesetzt wird.

Bestattung im Judentum

In der jüdischen Religion sollen die Toten bis zur leiblichen Auferstehung am jüngsten Tag im Grab ruhen, daher ist eine Erdbestattung vorgeschrieben. Der Leichnam wird zuerst auf die Erde gebettet und ein Licht angezündet.

Dann folgt die rituelle Waschung (Tohora) und die Bekleidung mit dem weißen Totengewand. Bis zur Beerdigung sitzt ein Wächter (Schomer) neben dem Toten und sagt verschiedene Psalmen auf. Die Trauerfeier findet in der Leichenhalle statt. Ein Rabbiner hält die Trauerrede und dann spricht meist der Sohn des Verstorbenen das Totengebet (Kaddisch), bevor der Tote zum Grab begleitet wird.

Auf dem Friedhof reißen sich die Anwesenden zum Zeichen der Trauer die Kleider ein oder zumindest symbolisch eine Krawatte oder ein angeheftetes Band ab. Beim Verlassen des Friedhofs wäscht man sich die Hände, ohne sie abzutrocknen, um die Erinnerung an den Verstorbenen zu verlängern. Es folgt eine siebentägige Trauerperiode (Schiwa) mit strengen Regeln: Die Trauernde sollen zu Hause bleiben, nicht arbeiten, auf niedrigen Schemeln sitzen und keine ledernen Schuhe tragen. Auch Baden, Rasieren, Schminken, Haareschneiden und Geschlechtsverkehr sind verboten. Selbst das Lesen in der Tora ist untersagt, da es ein Quell der Freude ist. Am Jahrestag des Todes wird für gewöhnlich der Grabstein gesetzt. Auf jüdischen Gräbern sieht man häufig Steinchen, die Besucher dort zur Erinnerung abgelegt haben.

Orthodoxe Bestattungen in Russland

Da die Orthodoxen an die Wiedervereinigung der Seele mit dem Körper in der Ewigkeit glauben, ist in den orthodoxen Kirchen ausschließlich die Erdbestattung erlaubt. Der Verstorbene wird gewaschen und bekleidet und die rechte Hand kreuzförmig über die linke gelegt.

Man bahrt den Verstorbenen in einem mit Weihwasser besprengten Sarg mit dem Gesicht nach Osten hin auf und legt ihm eine Ikone des Erlösers in die Hände.

Nach dem Lesen der sogenannten Psalter endet die Aussegnung mit dem Abschied vom Toten. Dabei verbeugen sich alle Anwesenden vor dem Sarg und küssen die Stirn des Verstorbenen. Dann bedeckt der Priester das Gesicht für immer mit einem Tuch und streut Erde darauf, bevor der Sarg geschlossen wird. Wenn der Sarg unter Gesängen in das Grab hinuntergelassen wird, halten alle brennende Kerzen in den Händen. Das liturgische Totengedächtnis wird in der Regel am ersten, fünften, siebten und vierzigsten Tag nach der Bestattung sowie jährlich am Todestag gefeiert.